30.09.2017

FDB-Mitgliederversammlung am 22.09.2017 in Oberhof/Thüringen

FDB-Vorsitzende und Geschäftsführerin ziehen an einem Strang und arbeiten dynamisch, ziel- und zukunftsorientiert zusammen; hier zur Mitgliederversammlung 2017 in Oberhof.
v.l.n.r. Klaus-Peter Krüger, stellv. Vorsitzender, Elisabeth Hierlein, Christian Drössler, Vorsitzender

Bonn im September 2017     Zur Jahresversammlung der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. (FDB) am 22.09.2017 in Oberhof/Thüringen verabschiedeten die FDB-Mitglieder das vergangene Geschäftsjahr und gaben grünes Licht für die vielfältigen Projekte der FDB für die Bereiche Technik, Arbeitskreise und Öffentlichkeitsarbeit für 2018. Vorstand und Geschäftsführung wurden für das Geschäftsjahr 2016 einstimmig entlastet und der Haushalt 2018 mit neuen Projekten einstimmig befürwortet.

Per Satzungsänderung öffnet sich die FDB ab sofort nun auch für Planungsbüros, die künftig als „Beratende Mitglieder“ geführt werden.
Die Mitglieder der Zulieferindustrie erhalten die Bezeichnung „Fördernde Mitglieder“ (bisher Außerordentliche Mitglieder). Als Ordentliche Mitglieder der Fachvereinigung werden nach wie vor die Hersteller oder Verwender von großformatigen Betonfertigteilen benannt.

Turnusmäßig finden alle drei Jahre Vorstandswahlen statt. Zwei Vorstandsmitglieder stellten sich für die neue Amtsperiode nicht mehr zur Wahl, zwei neue Vorstandsmitglieder werden den 11-köpfigen Vorstand unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Christian Drössler und seinem Stellvertreter, Dipl.-Ing. Klaus-Peter Krüger, zukünftig nach Kräften unterstützen.

Christian Drössler stellte seine Eröffnungsrede zur Mitgliederversammlung unter das Motto: “Deshalb macht es Sinn, sich in einem technischen Verband aktiv einzubringen – Wissen teilen, Wissen mehren“.

Er führte aus, welche Vorteile sich unmittelbar für die FDB-Mitglieder durch das Zusammenspiel der FDB-Komponenten wie Arbeitskreise, Seminare, Aus- und Weiterbildung, technische Facharbeit etc. ergeben. Sie haben exklusiven Zugriff auf maßgeschneidert aufbereitete Informationen zu aktuellen technischen Entwicklungen und Trends der Branche, sie stehen in ständigem Erfahrungsaustausch untereinander und überlassen der FDB die übergeordnete Facharbeit, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Es findet ein intensiver Wissenstransfer in der FDB statt und der Wissensvorsprung für FDB-Mitglieder ist wertvoll und unbezahlbar.

Die Arbeit der FDB zielt darauf ab, den Fortschritt ihrer Mitgliedsunternehmen voranzutreiben, deren Professionalität und Qualitätsstandards auszubauen, ihre Einflussnahme auf die Zukunft der Bauweise zu stärken, die Bedürfnisse der Betonfertigteilbranche wahrzunehmen und zum Beispiel dem Fachkräftemangel durch ein positives Image der Branche oder spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote entgegenzuwirken.

Nach seiner Rede verdeutlichte der Geschäftsbericht von FDB-Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing. Elisabeth Hierlein die vom Vorsitzenden aufgeführten Argumente für eine aktive Verbandsmitarbeit in einer Fachorganisation wie der FDB.

Auch die Ausführungen von FDB-Projektleiterin Dipl.-Ing. Alice Becke und Dipl.-Ing. Mathias Tillmann, technischer Geschäftsführer der FDB, für ihre Fachbereiche (Übergeordnete Themen und FDB-Technik), die den aktuellen Sachstand widerspiegelten und Perspektiven für die zukünftigen Weichenstellungen erläuterten, führte den FDB-Mitgliedern deutlich vor Augen, auf welches großes Know-how sie in ihrer FDB zurückgreifen können.

Im traditionellen Vortragsteil zur Mitgliederversammlung wird Wissen vermittelt: In diesem Jahr war Prof. Dr.-Ing. Torsten Leutbecher von der Universität Siegen zu Gast, der Einblicke in die Forschungs- und Richtlinienarbeit für den Baustoff Ultrahochfester Beton gewährte.

Im Anschluss veranschaulichte Mathias Tillmann im FDB-Wunschreferat den Mitgliedern die Neuregelung des Bauordnungsrechts und gab den Mitgliedern Tipps zur Umsetzung an die Hand. Ein „Dauerbrenner-Thema“, das die Branche wohl auch in der Zukunft noch beschäftigen wird.

Die Ferienregion Oberhof in Thüringen ist nicht nur als Austragungsort renommierter internationaler Wintersportwettkämpfe bekannt, sie trumpft auch mit bester Thüringer Küche auf. Zum Ausklang der FDB-Mitgliederversammlung wurden – wie kann es anders sein -  Thüringer Würstchen und weitere regionale Spezialitäten zum zünftigen Grillbuffet nach einer Führung durch Oberhof gereicht. Die FDB-Mitglieder verbrachten einen heiteren Abend und freuen sich bereits auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr am 21.09.2018 in Koblenz.

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Fotos: Silvio Schade, BFT und Alice Becke, FDB

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